Thomas Hugo

Thomas Hugo

1. Das Tischobjekt:

„Tafelbild“

Mischtechnik/Collage - Papier/Holz

190 Länge x 60 Tiefe x 74 cm Höhe

2021

2. Drei Collagenbilder:

„Völker zum Mahl“

Mischtechnik/Collage - Papier/MDF

je 46 x 37 cm

2021

3. Bildobjekt:

„Zur Tafel“

Mischtechnik/Collage - Papier/Schichtholz und MDF

90 Höhe x 10 Breite x 20 cm Tiefe - Bildgröße je 90 x 18,5 cm (Doppelseitig - zwei Bilder)

2021

Ein Text zur Arbeit:

Die Kernarbeit „Tafelbild“ besteht aus einem schräg stehenden Tisch, dessen Tischplatte durch Collagentechnik bearbeitet ist.

Die Collage besteht aus Skizzen, die zum überwiegenden Teil während des Workshops im Kloster Bentlage entstanden sind. Die Zeichnungen gehen frei auf den Text ein. Ebenso auch auf die Erlebnisse und Eindrücke der Workshoptage im Kloster.

Das Mahl der Völker lässt sich, wie wir während des Workshops erfahren haben ganz unterschiedlich interpretieren. So kann der Text, je nach Übersetzung positiv oder negativ verstanden werden. Der Tisch steht schräg, um diese Ungewissheit zu visualisieren.

Die Drei Bilder „Völker zum Mahl“ lassen sich je nach Leserichtung ebenfalls positiv und negativ deuten.

Das Bildobjekt „Zur Tafel" ist wie ein Außenreklameschild aufgebaut.

Thomas Hugo liebt den Augenblick. 

Die Kunst als Wissenschaft des Sehens zu betrachten und zu betreiben, spornt Thomas Hugo an. Genau hinsehen – auch quersehen – dabei nicht übersehen, was zwischen den Zeilen steckt – alltägliches aus dem gelernten Kontext nehmen und nach belieben frei kombinieren. 

Die Suche nach Neuem bewegt Thomas Hugo seit Beginn seiner künstlerischen Tätigkeit. Er will sich keiner Richtung oder Technik unterordnen. Vielmehr will er sich frei auf immer neue Art und Weise ausdrücken, um nicht zuletzt sich selbst zu überraschen. 

Als leidenschaftlicher Zeichner gestartet, ist Hugo in der Malerei ebenso zuhause wie im Druck, der Collage, im Objektbau und der Fotografie.

Allen Arbeiten Hugos sind Spuren des Entstehungsprozesses und des Lebens gemein. Zeichnungen variieren von zarten Linien zu brachial gehauenen Grafitbalken. Papier wird teilweise so lange bearbeitet, bis es aufgibt. Leinwände können lasierend bemalt oder durch viele Farbschichten in Richtung Relief gearbeitet werden. Holzfiguren werden splitternd gebrochen oder gesägt, gehauen, verleimt, übermalt und geschliffen. Es muss passen und die Aussage transportieren oder sogar verstärken, dann ist alles gut.

Thematisch bewegt sich Thomas Hugo meist im Hier und Jetzt. Zwischen Weltpolitik und Zwischenmenschlichem ist ebenso viel zu sagen, wie es zwischen Geschichte und Zukunft zu entdecken und zu erfinden gibt.

Thomas Hugo

1970 geboren in Unna

1986  – 1989 Ausbildung zum Schilder- und 

Lichtreklamehersteller

1994  – 2000 Studium der visuellen Kommunikation an der Hochschule Niederrhein, unter anderem bei Prof. Manfred Vogel und Prof. Volker Lehnert, 

Abschluss: Diplom

2001  – 2009 BUTTER. Agentur für Werbung, Düsseldorf – Art Director

seit 2010 Freischaffender Künstler, Grafik-Designer und Illustrator

seit 2020 Mitglied -  hkb Hamm

seit 2019 Mitglied - Kunstforderer e.V. Unna

seit 2018 Mitglied - Die schwarze Olive, Internationales Künstlerkollektiv

2001–2020 Mitglied - REFLEX – Zusammenschluss freier Künstler in NRW

Einzelausstellungen

2018 „Premiere“ Kunsttiegel Unna

2014 „Ohne Ende“ Otmar Alt Stiftung, Hamm

2015  „Inseln des Glaubens“ Christuskirche, Düsseldorf

2013 "Von hier nach dort und da“ Kunstverein Werne, Stadthaus-Foyer

2001 „Leise Töne“ Städtische Galerie, Kamen

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)

2020–21 „#ZEROWASTEART“ Dortmunder HBF · Kulturort Depot Dortmund · HBF und Ostbahnhof, Berlin

2020-21 “70 Jahre Grundgesetz” Rathaus der Stadt Kamen

2020 „Der Zauberlehrling“ zib-Galerie, Unna

2020 „Triebkräfte“ hkb-Galerie, Hamm

2019 „Das Frühstück im Grünen – Hommage à Édouard Manet“ Haus der kamener Stadtgeschichte, Kamen

2019 „Kaltgepresst und Auserlesen“ KK 49, Lotzwil (CH)

2019 „Dass Gerechtigkeit und Friede sich küssen“ Hohner Kirche, Lengerich

2019  "Grafik aus Dortmund“ Kulturort Depot Dortmund 

2018 „Die Erschießung der Aufständischen – Hommage à Francisco de Goya“ Haus der kamener Stadtgeschichte, Kamen und Stadtgalerie im Hansesaal der Stadt Lünen

2018 „Natron im Licht“ zib-Galerie, Unna

2013 „art-figura Kunstpreis“ Museum Schloss Schwarzenberg

2011 „Kurzurlaub“ Stadtgalerie Alter Turm, Niederkassel

2000 „Mees ja Naine“ Museum für moderne Kunst, Pärnu (EST)

1995 „Hier und Jetzt“ Gustav-Lübcke-Museum Hamm