Ralf Margott

Mahl der Völker 1

Acryl auf Leinwand, 100x140 cm (HxB)

Die Szene schlägt den Bogen vom „Mahl der Völker“ (Jesaja 25,6–9) in das Neue Testament:

Der auferstandene, den Tod überwindende Jesus Christus brät am Strand Fische für seine Jünger (Johannes 21). Real, anfassbar, schmeckbar. In der gemeinsamen Mahlzeit findet neben dem Genuss Begegnung und Stärkung statt. Die Jünger bekommen den Auftrag, von dieser guten, persönlichen Begegnung allen Völkern zu erzählen und zum Mahl einzuladen, das der gerechte Gott, der liebende Vater, halten möchte (Matthäus 22,1–14). – Die vorbereitenden Hände kommen gleichsam „von unten und oben“, machen sich schmutzig, durchdringen Dunkelheit und sind in Bewegung, werden zu Brot und Wein. Die Szenerie fokussiert sich dann in Brot, Wein, Fisch, löst sich zum Hintergrund hin auf, verbindet sich mit dem Fischfang der Jünger und gibt den Blick frei – auf die sich rufen lassenden Völker, hin zum Mahl.

Mahl der Völker 2 – 4

Kreise grenzen sich ab, überlagern sich. Gleichsam stellen sie auch Teller dar für die gemeinsame Mahlzeit. In Bild 2 befinden sich innerhalb „ihrer Kreise“ Menschen zu- oder abgewandt.

Mahl der Völker 2

Acryl auf Leinwand, 140x100 cm (HxB)

Mahl der Völker 3

Ölfarbe auf Papier, 76 x 56 cm (HxB)

Mahl der Völker 4

Hochdruck, 76 x 56 cm (HxB)

Ralf Margott

1992 – 1999

Studium Grafikdesign mit dem Schwerpunkt „Visuelle Kommunikation“ an der Fachhochschule Münster

2002 – 2011

Studium Medieninformatik,
Beuth-Hochschule für Technik, Berlin

SS 2008

Lehrauftrag Drucktechnik Hochschule Niederrhein,

FB Design, Krefeld und Leiter Druckwerkstatt

1997 – 2002

Designer und Art Direktor in Agenturen

Seit 2002

Agentur „büro margo“ mit Web & Print, diverse Gemeinschaftsausstellungen und freie Auftragsarbeiten als Maler „margo“